Gruppenfoto im Garten der Unterkunft, fotografiert von Steven Helmis

Nach einigem Hin- und Her entschlossen wir uns, auch dieses Jahr im Herbst (25.-27.10) den Harz zu besuchen. Unsere Unterkunft, ein Ferienhaus mit sechs Zimmern, befand sich in Blankenburg.
Ein Teil der Exkursionsteilnehmer nutzte den Freitag, um das Weltkulturerbe Mine and Mining Museum Rammelsberg nahe Goslar zu besuchen. Dort ist es erlaubt, mit Stativ im Museumsgelände für nichtkommerzielle Zwecke zu fotografieren. Wir machten ausgiebig Gebrauch davon. Eine zweieinhalbstündige Führung durch die Aufbereitungsanlagen rundete den Ausflug ab.

 

Kaue Bergwerk Rammelsberg, fotografiert von Eckhardt Schön

Aufbereitungsanlage Bergwerk Rammelsberg, fotografiert von Frank Korn

Aufbereitungsanlage Bergwerk Rammelsberg, fotografiert von Eckhardt Schön


Nach einer kurzen Stippvisite in Goslar fuhren wir am späten Nachmittag zur Unterkunft und allmählich trafen auch die anderen Exkursionsteilnehmer ein. Den Abend ließen wir im Altdeutsche Kartoffelhaus ausklingen. Simone und ihre Schwester besuchten am Anfahrtstag die Burg und Festung Regenstein.

Blick von der Festung Regenstein, fotografiert von Simone Hopf


Für den nächsten Tag hatten wir ehrgeizige Pläne. Gleich am Morgen noch vor dem Frühstück fuhren wir zur Roßtrappe. Auf dem Aussichtspunkt über dem Bodetal waren wir nicht die Einzigen, die fotografierten. Etwas Morgenrot im Osten und leicht bedeckter Himmel verstärkte unsere Hoffnung auf spannende Aufnahmen. Aber es war nicht leicht, spektakuläre Fotos zu schießen.

Blick zum Berghotel Hexentanzplatz, fotografiert von Jürgen Müller


Nach dem Frühstück fuhren wir dann in das Bodetal, hauptsächlich, um fließendes Wasser in herbstlicher Umgebung zu fotografieren. Mittlerweile waren auch die vielen Besucher des Harzes unterwegs. Unsere fotografischen Motive fanden wir vor allem im Bereich von der Talstation der Kabinenbahn zum Hexentanzplatz bis Gasthaus Königsruhe.

 Motivsuche im Bodetal, fotografiert von Simone Hopf

 Herbststimmung im Bodetal, fotografiert von Steven Helmis

 der Kleinste mit dem größten Haufen, fotografiert von Joachim Lehmann

Nachdem wir uns mit Eis und Kaffee gestärkt hatten fuhren wir am Nachmittag zur Rappbode-Talsperre, um eine der längsten Fußgängerhängebrücke, die Titan RT, zu besuchen. Die meisten Teilnehmer überquerten die fast 500m lange, nur als touristische Attraktion erbaute Brücke. Die Ausblicke waren atemberaubend und beim Fotografieren musste man aufpassen, dass die Aufnahmen wegen der Schwingungen nicht verwackeln. Ein Teil der Truppe blieb bis zum Einbruch der Dunkelheit, um auch noch die Illumination der Brücke zu erleben und zu fotografieren.

illuminierte Hängeseilbrücke Titan RT, fotografiert von Joachim Lehmann


Abends hatten wir mit der Schwierigkeit zu tun, für zehn Personen kurzfristig Plätze in einer Gaststätte zu bekommen. Letztendlich blieb uns nur noch der Pizzadienst. Wir machten es uns im großen Wohnzimmer des Ferienhauses gemütlich und fanden hinterher, dass der Abend nicht besser hätte sein können.


Unser erstes Ziel am Abreisetag war der fotografisch allseits bekannte Selkefall nahe Alexisbad.

 Selkefall, fotografiert von Frank Korn

Zufluss Selkefall, fotografiert von Simone Hopf

Die Hälfte der Exkurionsteilnehmer fuhr danach noch zur Grube Glasebach. In dem Berkwerksmuseum lässt sich der historische Teil der Flussspatgrube besichtigen. Über Leitern ging es hinab in die Tiefe, um die Arbeit der Bergleute im späten Mittelalter kennenzulernen. Fotografieren war erlaubt, wenn auch schwierig.  

im Bergwerk Glasebach, fotografiert von Steven Helmis


Am frühen Abend trafen wir in Erfurt ein.

Frank Korn hat unsere Exkursion in einem kleine Video zusammengefasst und auf Youtube zur Verfügung gestellt: